Projektbeschreibung

Im Juli 2010 gründeten 16 Künstler der „Initiative Kunst an der Plakatwand“ den Verein PLAKAT WAND KUNST e.V..

Der Verein führt die Arbeit der seit 1995 bestehenden Künstlergruppe fort. Ziel des Vereins ist die Präsentation von Kunst im Öffentlichen Raum, im wesentlichen in Form von plakatwandgroßen Originalgemälden (260 x 360 cm).

Darüber hinaus will der Verein andere (junge) Künstler fördern und Projekte in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Künstlern (vor allem aus dem regionalen Nachbarland Frankreich) an verschiedensten Orten durchführen.

Der Verein ist gemeinnützig.

Der Verein ist für Anfragen, Nachfragen und Projekte jederzeit kontaktierbar und freut sich auf eine produktive Zusammenarbeit.

Der Künstlergruppe Plakatwand Kunst e.V. aus Karlsruhe gehören gegenwärtig sechzehn renommierte und im Kunstbetrieb fest verhaftete Künstlerinnen und Künstler aus dem süddeutschen Raum an. Speziell für die jeweiligen Projekte gestalten sie in ihren Ateliers die Holzplatten. Die Bilder bestehen aus drei gleichen Teilen, die zusammen 2,60 mal 3,60 m ergeben. Jeder Künstler vertritt seine eigene Position und Sichtweise in Bezug auf den Ausstellungsort und eventuelle inhaltliche Themen. Über den individuellen Ansatz hinaus entsteht jedoch in der Ausstellung durch das gemeinsame Format und die Struktur der Anordnung eine Einheit und ein beeindruckendes Gesamtbild.

Die Aufstellung der fertigen Plakatwände erfolgt – in Zusammenarbeit mit den örtlichen Veranstaltern und inspiriert vom Charakter der Lokalität – mittels der hölzernen Gestelle, auf die die Platten montiert werden. Diese sind gut transportabel, vielseitig einsetzbar und ermöglichen, die Bilder an den unterschiedlichsten Orten zu zeigen. Dadurch entstehen so gegensätzliche Situationen wie die Vereinzelung in einem weiträumigen Park (wie in Oxford) oder die dichte Möblierung eines engen Stadtraumes (wie in Baden-Baden) oder die irritierende Veränderung alter Mauern (wie in Nördlingen).

Nach Möglichkeit präsentieren sich die beteiligten Künstlerinnen und Künstler zeitgleich in einer Ausstellung mit ihren sonstigen Werken. Dabei wird deutlich, wie das Ausmaß des Formats und das Bewußtsein des direkten Kontakts zum Publikum die Arbeitsweise beeinflussen. Denn im Vergleich zu einer Galerie-Ausstellung werden die Bilder im Freien von einem Vielfachen an Betrachtern und einem sehr heterogenen Publikum gesehen.

Diese multiple Resonanz ist unsere Absicht, jenseits kommerzieller Ziele, und wir hoffen, den Betrachtern die Lust daran vermitteln zu können.